..schweren herzens verliessen wir namibia und ich besonders aber selbstverständlich nicht ohne mich noch beim letzten bäcker vor der grenze zu südafrika mit herrlichem schwarzen vollkornbrot eingedeckt zu haben..oh war das lecker nach der langen zeit und schmeckte unglaublich nach heimat..

und dann südafrika, wunderschön, atemberaubend von der natur her und doch spürt man überall die zerissenheit des volkes, der blutige kampf der apartheid, der all die jahre tobte..es ist zu spüren fast greifbar, zeichnet es sich ab überall..an und in den menschen...es liegt wie in der luft und es gibt einem eher das gefühl von anspannung......dazu noch die ständigen sicherheitshinweise, wo man sich wann und wie nicht alleine bewegen darf und dann nur unter diesen und jenen umständen... die geschichte von überfällen wenn man nur ein kleines bischen den vorgegebenen radius verlässt,welche überall kursieren, in den touristengebieten ein riesiges meer von sicherheitsleuten und polizei..das macht es fast unmöglich das land locker und entspannt entdecken zu wollen und zu können...es ist so schade und so schwer verständlich, da zwischen beiden seiten eine unüberwindbare kluft zu sein scheint..aber es sind doch alles menschen ...die gleichen menschen, wir unterscheiden uns nicht riesig...in gerade mal einem prozent der ganzen doppel helixspirale..nur das in so weit, die einen weiss und die anderen schwarz sind...und die einen meinen und meinten die besseren menschen zu sein..wohin das führt, hat doch die geschichte weltweit schon so oft gezeigt..

verzeiht den kleinen abriss aber es ist wirklich nicht einfach mitanzusehen was hier die menschen gegenseitig und mit sich selber machen..

nun gut..ich bereiste südafrika, hielt mich aber in erster linie in und um kapstadt auf..allein da gibt es schon so viel zu entdecken..der majestetische tafelberg, kaphorn, bzw. das kap der guten hoffnung..wo beide grossen weltmeere aufeinander treffen..wunderschöne buchten usw...so schön wie alles war ich fühlte mich eben nicht ganz wohl....

eigentlich war an der stelle dann noch die weiterreise nach mocambique usw. geplant aber einerseits wurde das geld am ende knapp, da mir und einigen anderen leuten von unserer gruppe in namibia die kreditkarte kopiert wurde und sich jemand recht gut bedient hat, in capstadt mir noch geld aus meinem hostelzimmer entwendet wurde und so richtig die zeit nicht mehr reichte am ende...und es gibt noch einen sehr wichtigen persönlichen grund, auf den ich später eingehen werde, der mich dazu veranlasste , meine reise hier an der stelle zu beenden 

und ist nicht kapstadt trotz allem, in seiner landschaftlichen grossartigkeit ein wunderbarer ort zum ende einer solchen reise zu kommen, zum ende eines solchen ereignissreichen jahres zu kommen...genau hier an der stelle diese phantastische zeit zum stillstand zu bringen?

ich meinte ja ..

 

 


.. das nennt man skydiving...aus dem flugzeug springen mit jemanden zusammen und dann in der luft fliegen und kurz bevor man ganz unten ist , reisst einen der fallschirm wieder hoch hinauf in die lüfte und man schwebt zu boden, juhu..

ich habe das natürlich gemacht und es unglaublich genossen...aber von vorn..

nachdem wir durch malawi und botswana gereist sind, tauchten wir im norden von namibia und westlich von botswana für einige tage in das wunderschöne okavango delta ein..... mit dem kanu erkundeten wir die beeindruckende flusslandschaft, schliefen mit unseren zelten in richtigen buschcamps und hörten den tieren, insbesondere den flusspferden beim abendplausch zu. beim morgendlichen gamewalk, der tierbeobachtung übersahen wir fast nen grossen elefantenbullen als der uns dann erspähte und sich elegant geschwind in bewegung setzte, sprintete selbst unser guide in grossen schritten davon, obwohl er uns vorher gegenteilige instruktionen gegeben hatte, nämlich niemals losrennen!!!!!!!!...ich jumpte hastig hinter einen grossen stein, sah den anderen beim rennen zu und vertraute erfolgreich auf die 2. gruppe, die es dann tatsächlich schaffte den bullen abzulenken...das war für uns alle in sehr morgendlicher frühe ein rechter adrenalinstoss..zum glück gab es dann bald frühstück im camp..

danach ging es zu einem für mich persönlich nächstem highlight und zwar der etosha nationalpark in namibia. beeindruckt hat mich vor allem, diese vielen verschiedenen wasserlöcher an denen die tiere zum trinken kommen aufgrund der grossen trockenheit ringsherum. besonders spannend zu beobachten sind die interaktionen zwischen den tieren an diesen wasserlöchern, man kann da wirklich die ganze zeit sitzen und sich anschauen..wer so vorbeikommt, nashorn, löwen, giraffen, zebras, antiloppen, springbock und riesige elefantenherden. leider waren wir dort nur ein paar tage weil wir als nächstes die wüste erkunden wollten. Zum sonnenaufgang eine 200 meter hohe düne hochklettern klingt easy ist aber volle schwerstarbeit, da der sand sich sehr nachgiebig und schwer erlaufbar zeigte..keine chance kurz stehen zu bleiben, da verlor man sofort an boden...

und dann endlich swakomund, die kleine stadt die mitten in der wüste am atlantischen ozean liegt....das hat schon so seinen reiz..wüste und meer...und überall wurde deutsch gesprochen...es gab schwarzbrot juche und einige deutsche produkte wie zum beispiel, thüringer würste und ne deutsche zeitung..

schliesslich ist namibia erst seit 1990 unabhängig...das war auf jeden fall noch der deutsche hintergrund intensiv zu spüren..

dort hiess sandbording und skydiving und vieles mehr..siehe oben...

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wenn ich mir vorstelle wie sich livingstone gefühlt haben muss, als er nach langer suche auf seiner reise endlich am 16.november 1855 zwischen zambia und zimbabwe diese wunderschönen wasserfälle entdeckte, er der erste europäer....da bin ich schon neidisch...es war sicher ein unbeschreiblich erhebendes und beeindruckendes gefühl gewesen ..da als erster zu stehen und diese schönheit der natur entdecken zu können, denn ja ....das sind sie, atemberaubend schön... die victoriafälle von zambia und zimbabwe

die einheimischen nennen den wasserfall Mosi-oa-Tunya = „donnernder rauch“. Der name stammt vom sprühnebel, der bis zu 300 m aufsteigt und noch in 30 km entfernung zu sehen ist. dieser entsteht, weil die wassermassen des sambesi sich auf einer breite von 1708 m über eine 110 m abfallende felswand ergießen. Damit sind die viktoriafälle der breiteste einheitlich herabstürzende wasserfall der erde. bei hochwasser fließen bis zu 10.000 m³/s wasser den wasserfall hinunter und wir hatten das grosse glück genau zum richtigen zeitpunkt dazu sein...

das aufregendste was ich wohl getan habe war der lionwalk, das ist ein besonderes projekt zur unterstützung der löwenpopulation, so eine art aufzuchtstation aber in freier wildbahn und man kann ca für eine stunde mit den löwen und begleitung 2er ranger in freier natur durch die savanne des sambesischen nationalpark streunen...

wichtig ist aber die genauen instruktionen der ranger zu befolgen...es sind immerhin wildtiere und andere tiere wie giraffen und elefanten sind ja auch around...das war schon etwas adrenalin pur...und spektakuläre fotos..hoffe ich kann sie bald hochladen


apropos tiere, bevor ich zambia erreichte waren wir noch mehrere tage in sansibar , die wunderschöne gewürzinsel vor tansania, selbst hemingway schrieb schon über sansibar

..ich liebe sansibar bin ja nun schon zum 2.mal dort gewesen..diese gewürze, gerüche, das phantastische essen und die einmaligen strände...leider diesmal wieder eine überfahrt mit der fähre...das wetter war so stürmisch hatte gleich ein paar nette erinnerungen an meine ausreichenden bootstrip erfahrungen in ecuador...aber angekommen war es ein traum..

wir hatten nur am 2.tag ein problem, ein unserer members wurde von einer kranken katze im todeskampf gebissen weil er ihr helfen wollte...jaja naiv aber wir mussten dann ziemlich rasant einen transport ins nächste grosse hospital organsieren, herausbekommen wo er sich ne tollwutspritze abholen kann..wo das serum verfügbar ist und zum glück hatte ich genau das richtige antibiotika bei mir das er sofort einnehmen musste...

schreibe euch das nicht um euch angst zu machen...only in solche länder würde ich niemals ohne tollwutimpfung reisen und dont touch the animals..is a fucking rule


ok ...es geht bzw. ging weiter nach malawi botswana und ich bin sehr aufgeregt...

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das war schon ein höllenritt von der wüste in marokko bis nairobi...ich war mehr als 64h ohne schlaf auf den beinen und bin dann zu guter letzt in doha im flieger noch richtig krank geworden...es hat mich ziemlich ausgenockt für mehrere tage und ich habe nichts gesehen von nairobi..

aber alles liess sich heilen mit den wunderbaren chinesischen kräutern von andrea...hab tatsächlich nur die kräuter benutzt aber eben hochdosiert..naja ich weiss schliesslich um die potenz und die phantastische wirkungsweise hat mich nicht zum erstenmal gerettet..

ok, wieder gesund... nun bin ich on the road von nairobi nach kapstadt über tansania, malawi, zambia, botswana, namibia, südafrika...mit einer coolen truppe via overlandtruck...

 

und gleich zum anfang gab es eines der grossen highlights.... und zwar ging es in die serengeti um die big five zu sehen...

und wir hatten soviel glück.... jetzt ist nämlich die paarungszeit der löwen ...und genau nichts anderes taten die...sex, sex, sex den lieben langen tag und natürlich jagen und fressen..weil ständig sex macht ja hungrig...wie wir alle wissen ...

nein es war unglaublich aufregend den elefanten, zebras, nashörner, giraffen, affen,hyänen ...usw. so nah zu sein...

und ich war ihnen die eine nacht besonders nah ohne das ich es wusste...hatte wohl zuviel tee getrunken, musste mitten in der nacht raus und unser campingplatz ist nun mal mitten in der serengeti ...der weg zur toilette war ca 300meter und auf der hälfte ist mir mein licht ausgefallen...was nun..

ich entschied zum klo zu sprinten aber dann dort angekommen fiel mir ein das da auch kein licht ist...ok..ich hoffte inständig nicht auf ein paar funkelnden augen zu treffen und rannte danach ziemlich zügig zu mein zelt zurück..zum glück war der mond recht gut in form und spendete mir etwas licht...komisch wurde mir nur, als mich am nächsten morgen der guide fragte...hast du die löwen gehört letzte nacht...die waren auf dem campingplatz..

nein..muss sie knapp verpasst haben als ich nachts rumspazierte ...gab ich recht weiss im gesicht als antwort...war ich froh das ich das nicht vorher wusste...und dieses abenteuer gut überstanden hatte...

danach besuchten wir noch den ngorogoro crater der seine völlig eigene tierwelt hat...und zum teil von den massai bewohnt wird...

jetzt sind wir auf den weg nach sansibar...der gewürzinsel tansanias...freue mich schon sehr schliesslich war ich hier ja schon mal vor 2 jahren...

mit den bildern und schreiben ist gerade schwierig weil die internetverbindung hier noch nicht so ausgebaut ist...sorry guys

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..ja wie ist denn nun so 4 tage in der wueste

..aufregend, leise, heiss manchmal anstrengend , keine dusche..sand ueberall, sternenhimmel und duenen..wind, gluecklich ueber jeden brunnen und tropfen wasser, kamele, feuer, laufen...keine toiletten..und doch sehr sehr schoen..weil zwanglos und frei..die natur regiert und wir passten uns an..es war sehr schoen..eine wichtige erfahrung..mir hat besonders das wandern gefallen und glaubt bloss nicht es gibt nichts zu sehen...nein..die wueste hat genug abwechslung zu bieten...

..und doch waren wir alle sehr gluecklich nach diesen tagen zurueck im chez le pacha...uns unter der dusche den sand herunter waschen zu koennen... und das erste bier..eine shisha..es war ein traum und auch wieder schoen..weil man nochmal erneut besondere achtung darauf verwendet ..wie mit dem rohstoff wasser umzugehen ist...

aber dann ging es fix eins zwei nach agadir und es klappte tatsaechlich..ich traf auf meine eltern und ihre biblische reisegruppe...aus meiner heimatgemeinde..zuerst hatten wir den abend alleine fuer uns und mussten immer wieder staunen ueber diesen zufall und am naechsten tag traf ich noch viele leute die ich kannte, eltern von meinen jugendkameraden aus der heilig-kreuz gemeinde zu halle...lach..und die staunten nicht schlecht..hatten mich doch viele mit 16 jahren zum letzten mal gesehen...es war auf jeden fall ein sehr lustiger und erfrischender morgen...

fuer mich und meine freunde ging es dann weiter nach essauira, eine wunderschoene kuenstlerstadt am atlantik gelegen..dort verbrachten wir relaxing tage, um dann wieder nach marrakech zurueckzukehren...wo sich die beiden leider verabschieden mussten...schade..es war so schoen mit euch, gazelles

da mir die wueste so sehr gefallen hatte ...nahm ich die einladung von houssine an, das chez le pacha  erneut zu besuchen und ausserdem war ich neugierig mir von ihm, das marokko mit seinen augen zeigen zu lassen...

nach einigen tagen brachen wir dann tatsaechlich auf und reisten zu dritt, zusammen mit seinem cousin durchs land...besuchten freunde, hielten hier und dort an...betrachten die wunderschoenen kasbah, reisten durch das tal der rosen...bis merzouga...die andere grosse duenenlandschaft marokkos...aber diesmal sass ich nur mit den einheimischen zusammen, hoerte ihre musik, lauschte ihren gespraechen...was ich verstehen konnte, teilte mit ihnen das essen, ihr lachen und manchmal liessen sie mich teilhaben an ihren gedanken, ideen, wuenschen und vorstellungen...

ich begegnete menschen, die mir unglaublich viel respekt, achtung und freundlichkeit entgegen brachten...es ist  schade das man immer erst dazu kommt wenn man wirklich mit ausreichend zeit reist....aber das wegen geniesse ich ja jede chance die mir auf diese weise geboten wird in diesem jahr...

lieber houssine und auch fuer alle deine freunde..danke, fuer die schoene zeit die wir mitteinander verbringen konnten...fuer alles was ihr mir gezeigt habt und was ich von euch sehen durfte...es war mir eine ehre...und ich hoffe wir werden uns wiedersehen und ich kann dasselbe mal hier in deutschland oder in der schweiz fuer dich/ euch tun...

..und auch von dort habe ich mich vor einigen tagen schweren herzens verabschiedet und bin richtung nairobi ueber doha aufgebrochen...von hier aus geht es in den naechsten wochen bis ende juni durch viele laender bis nach kapstadt...ich weiss also nicht wann ich das naechstemal hier wieder schreiben werden kann...da ich mich doch laengere zeit in der afrikan. pampa nun aufhalten werde... 

 

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marrakech, sicher eine stadt von 1001 nacht gewesen und für manche ist es das sicherlich immer noch so aber gleichzeitig braucht man auch für diese stadt 1001 grund geduld, da sich hier bereits akut die schattenseiten des massentourismus zeigen..
marrakech, mit seinen  wunderschönen 1001 verwinkelten gassen und strassen wo sich manchmal die einheimischen selbst nicht mehr zurecht finden und dadurch die „ware  information nach den weg, bereits zur handelsware geworden ist...spätestens in der nacht wenn das bunte treiben der vielen kleinen und grossen märkte verstummt  und alles wieder in ein neues licht taucht ist...dann hat auch nochmal jeder strassenjunge die chance sich ne schnelle mark zu verdienen um den verzweifelten touristen auf den weg in sein riad auf den rechten weg zu bringen...
......und dann steht man plötzlich in all diesem gewirr vor einer dieser unscheinbaren türen  ..und tritt man hindurch taucht man plötzlich in eine andere welt...die alten araber wissen und wussten es sich schon gut gehen zu lassen..alles ist weg jeglicher strassenlärm und man ab dem zeitpunkt heisst es nur noch geniessen...
so ein riad ist schon ein erlebniss, architektonisch und von der idee der nutzung verbunden mit jeglicher möglichkeit der entspannung...halte ich für unbedingt empfehlenswert bei einem besuch...

beeindruckend ist neben vielen anderen sehenswürdigkeiten natürlich auch dieser riesige platz, djemaa el fna der jetzt unesco kulturerbe geworden ist...
ich glaube dort findet das ganze leben von marokko statt auf einem einzigen platz...es gibt alles was man sich nur vorstellen kann, geschichtenerzähler, zauberer, schlangenbeschwörer, schamanen, wahrsager und alle köstlichkeiten die man sich nur vorstellen kann...
wir erkundigten das alles kurz weil es ja als erstes in die wüste gehen sollte und den schon für den übernächsten tag hatten wir das auto...
von marrakech fuhren wir die pässe des atlasgebirges entlang, durch das wunderschöne draatal mit den tausenden von riesigen dattelpalmen mit seinen oasenähnliches kleinen dörfern und zauberhaften felsformationen weiter hinunter bis zagora und von da bis kurz vor mhahid....  eine lange und beeindruckende fahrt ..
mhadid liegt eigentlich am rand der wüste und zum glück ist es zur zeit zauberhaft grün hier , weil es zwischendurch nach vielen jahren endlich mal wieder lange und ausgiebig geregnet hat...

angekommen und übernachtet haben wir dann im chez le pacha, einem sehr schön eingerichteten traditionellen berberhotel, wo wir uns nochmal vor der tour ausgiebig entspannen konnten...

4 tage in die wüste mit kamel sack und pack...und irgendwie war jeder von uns schon ein bißchen aufgeregt...hies es doch unter anderen 4 tage nicht waschen ...das wasser einteilen und natürlich der natur ausgesetzt zu sein und so ein sandsturm ist eben wie ein dieb, wie uns houssine vom chez le pacha am abend davor erklärt hatte...man weiss nie wann er kommt....

zu unserer beruhigung gab es noch ein paar informationen am abend bevor und zum glück checkte ich bevor es losging nochmal meine emails am nächsten tag..denn gab es da für mich eine lustige überraschung, meine eltern, mit ihrer reisegruppe schrieben das sie in 4 tagen auch für 2 wochen in marokko sind und später fanden wir heraus das wir tatsächlich zur selben zeit am selben tag in agadir sind und wie es der zufall sowieso schon wollte unsere hotels standen keine 5 min voneinander entfernt...da werden wir uns dann wohl treffen... in schallah

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jaja es ist tatsächlich passiert...ich habe mich auf den weg gemacht ...damaskus verlassen,um in der 14 h busfahrt durch syrien die grenze nach jordanien zu überschreiten und weiter bis aqaba ans rote meer zu fahren..

es fiel mir so schwer claudia, die hotelmanagerin mit der ich viel unterwegs war und die mir die hohe schule des shisha rauchens beigebracht hat, miss iceland, sigga die journalistin...michael der syrische it manager der alle meine computerprobleme mit bravour löste und den vielen anderen menschen...einfach allen ade zu sagen....

...aber so ist das leider auf einer reise von diesem umfang, er gehört dazu... mal mehr , mal weniger ....der unvermeidbare abschiedsschmerz...

um das ganze zu toppen, hatten sie alle mir noch einen wunderschönen letzten abend bereitet... heimlich hinter meinen rücken organisiert und es war mir sehr schwer ums herz geworden.......

so das ich in der aufregung der abreise erstmal vergaß, etwas proviant für die lange fahrt einzupacken...lach aber am ende ist das alles wieder genau richtig gewesen, denn ich bin noch nie in meinen leben so gefüttert worden, wie auf dieser busfahrt...jedesmal wenn ich mich auch nur ein bißchen bewegte ...kam von irgendwoher im bus etwas obst, gurke , tomate, käse, gebratenes oder traditionelles essen...sobald ich aber den bus verlies...stürmte einer der jungs heran und hatte mir schon saft, wasser,tee ,kaffee oder irgendetwas süsses gekauft...es war nicht möglich irgendetwas abzulehnen weil das wäre ungerecht den anderen gegenüber..und so fügte ich mich mit einem lachenden  in mein schicksal...

nach all den grenzüberquerungsstress in aqaba angekommen ..hatte ich nur noch 4 tage zeit zum tauchen und besichtigen von petra...der felsenstadt...

jordanien ist an sich, ausser petra nicht sehr aufregend oder besonders schön...aqaba selber ist eher hässlich und selbst das tauchen eher weniger aufregend....was ich da auf den philippinen, sansibar oder in indonesien gesehen habe in der unterwasserwelt ist weitaus spektakulärer gewesen...

aber der aufenthalt da war ja eh nur als kurzstopp gedacht...weil es ging dann weiter mit dem boot auf die ägyptische seite nach nuveiba, um von hier aus mit dem bus nach cairo zu gelangen...da musste ich leider die nacht am flughafen verbringen ...bis ich dann via flieger casablanca erreichteund von da aus nach marrakesch mit dem zug weiter reiste...

das alles war schon eher eine kleine tortour...besonders weil ich aufgrund schlechter erfahrung in ägypten zu diesem land persönlich eher weniger begeisterung hege...deshalb hatte ich mir fest vorgenommen dem land eine 2. chance zu geben...aber ich fand nichts, was mich zum umstimmen brachte...warum und weshalb werde ich hier nicht schreiben..weil ich finde jeder soll seine eigenen erfahrungen machen...es gibt ja auch viele menschen denen ägypten gefällt...es kommt eben immer darauf an was man so erwartet unter anderem...

nun, geniesse ich marrakesch..freue mich auf meine schweizer freunde, andrea und frau trichi die auch bald ankommen und wir unsere gemeinsame 14 tägige rundreise starten können...


 

 

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wir, pierre und emilie, ein französisches paar und ich hatten sich ein auto zusammen gemietet um die wichtigsten plätze individuell in syrien und libanon anfahren zu können...

zuerst führte uns die strecke richtung nordosten , also in richtung irakische grenze...

dabei stiessen wir auf den weg nach palmyra auf diverse schilder mit den hinweisen in welche richtung es zum irak und..dann bagdad geht..(siehe fotos auf ipernity)

und später fanden wir viele ,viele bagdad cafes aber nur ein einziges mit dem namen bagdad cafe 66...angelehnt an bagdad und die route 66...denn wir befuhren auch eine alte krawanenstrasse...

ansonsten ist das schon ziemlich wüstenland ringsherum und es wundert einen nicht, das syrien sich auf seine Ölvorkommen verlassen muss..

als wir in palmyra eine alte oasenstadt einfuhren waren wir erstmal ziemlich sprachlos......

da stehen mitten in der wüste einfach riesige teile einer tempelanlage herum, ein grossteil ist sogar noch gut erhalten mit einem alten amphitheater......

und oben auf dem berg trohnt wie selbstverständlich ne schöne grosse alte zitadelle...von der es ein traum ist, den sonnenunter-oder aufgang über die tempelanlage zu erleben...

am nächsten tag ging es über unbeschreibliche wege mit durch einen sandsturm zu einem wüstenschloss ..so richtig tief in der wüste und ich weiss bis heute nicht wo pieree die unglaubliche geduld her hatte, sich durch diese sucherei durchzubeissen..aber wir wurden belohnt..zuerst mit der gastfreundschaft der einzigen familie die dort im nichts am schloss wohnt...und dann mit mit dem schloss... natürlich

leider nicht mehr gut erhalten ..sieht die ruine von weitem ..wie sie da auftaucht in der unendlichkeit des sandes viel imposanter aus...

irgendwie schafften wir es an dem tag noch bis aleppo wo einer meiner selbsternannten ehemänner aus palmyra bereits ein hostelplatz für uns reserviert hatte..aber ohne genaue adresse fanden wir aufgrund des hilfsbereiten und ausgeklügelten systems was es hier untereinander gibt tatsächlich den weg zum hostel und aleppo ist gross hat 5 millionen einwohner....so wie sagt man so schön in syrien .es ist zwar.alles verboten aber nichts ist unmöglich...

im hostel erwartete mich dann auch gleich ehemann nr. 2 der sich aber die ersten tage als privatguide tarnte...als dann aber ehemann nr 1 nicht aufhörte anzurufen bei ihm auf den telefon um sich nach meinem befinden zu erkundigen...erklärte er diesem dann erstmal ich wäre jetzt seine frau ..woraufhin ein grosser streit entbrannte...nach einigem wüsten hin und her liessen sie sich doch von mir überzeugen...das ich das zu entscheiden habe und leider keinen von beiden erwählen werde...

aber keine sorge irgendwie war das ganze dann noch richtig witzig..denn beide rissen sich nicht nur für mich, auch für pierre und emilie regelrecht ein bein aus um jeden unserer wünsche von den augen abzulesen...

wir wurden zu so vielen dingen eingeladen..das das french couple beschloss nur noch mit mir auf reisen gehen zu wollen...es war eben nur ein bißchen stressig mit den ehemännern..eher alles sehr viel fun...

mama kannst noch guter hoffnung sein..wenn nix mehr geht in europa...hier wollen sie mich für viele kamele und pferde...lach

nach 3 tagen machten wir uns auf den rückweg nach damaskus..welches ich schon sehr vermisste...

auf der rückfahrt legten wir noch einen stopp bei den death cities, tote städte und in hama bei den riesigen hölzernen wasserrädern.

da unsere truppe mit ausreichend abenteuerlust gesegnet war... fuhren einfach weg von den hauptstrassen quer feldein...um einfach mal diese seite des landes zu sehen..wo jetzt keine touristenattraktion vorhanden sind...und dann jedesmal wenn wir anhielten um nach den weg zu fragen.. worden wir gleich zum tee ins haus der befragten eingeladen...

leider konnten wir nicht alle annehmen..einerseits weil ich noch mehr potenzielle ehemänner befürchtete und andererseits wollten wir ja auch ein bißchen vorwärts kommen...

..und endlich in tiefer nacht nach langer fahrt..da sich es wieder in der ferne aufblitzen...mein damaskus...

und wie steht so schön und wahr geschrieben

da es den gläubigen nur einmal vergönnt ist ins paradis einzutreten soll sich der prophet mohammed geweigert haben damaskus zu besuchen...ja das kann ich verstehen

und um die ankunft perfekt zu machen...

als wir in der nähe unseres hostels aus dem auto stiegen...schallte es plötzlich von allen seiten und aus den läden ..mahaba peggy..welcome you are back, allah sei dank.....da muss man sich doch zu hause fühlen bei so einem empfang...

inschallah

nun habe ich zum 3.mal meine abreise aus damaskus verschoben weil ich mich einfach nicht trennen kann....was soll das nur werden..naja zu ostern werde ich in marrakesch sein ...spätestens dann werde ich damaskus verlassen haben...obwohl ich mich hier wie zu hause fühle, denn die menschen geben mir ein zu hause hier auf meiner langen reise...das macht mich sehr glücklich..

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Da bin ich trotz aller umstaende, mit visa,2. pass und wirklich langer,langer anreise gut im orient angekommen...aber zuerst moechte ich mich nochmal bei alasdair bedanken, der mich nach langem warten auf dem flughafen in sao paulo und 14 h flug einfach so mit in dubai in seinen wunderschoenen garten genommen hat ...so das ich bei traumhafter kulisse auf die stadt.. ganz entspannt einige cuba libre geniessen konnte...und so bin ich dann nach 50 h ohne wirklich schlaf in damaskus gelandet und habe wieder aufgrund netter menschen gut in mein hostel gefunden...

und damaskus...ist ein traum, wunderschoen, ganz anders, aufregend....sehr freundliche und respektvolle menschen aller glaubensrichtung leben hier friedvoll mitteinander...ob christ, orthodox oder moslem ..es ist egal..man arbeit zusammen, lacht, liebt, weint und es ist eines der sichersten laender der erde...interessanterweise, da es sehr viel geheimpolizei gibt...was den vorteil hat...keiner traut sich auch nur an diebstahl oder sonst irgendetwas zu denken..weil dann ist man sofort im gefaengnis...leider ist aber die zensur der medien sehr hoch und die menschen werden hier von der regierung ueber ihre meinung streng kontrolliert...(wie im osten frueher)und das sollte man hier sehr vorsichtig sein...man koennte auch schnell verschwinden...

kaum 2 tage da, hatte ich natuerlich gleich mein erstes abenteuer genau mit dieser polizei...ich oeffnete facebook und skype..2 internetseiten die hier strengstens verboten sind...und schwups..da standen ploetzlich 4 herren hinter mir und es half nur noch ein knallharter shutdown um alles runterzufahren...zum glueck war ich gerade im internetcafe und die besitzer halfen mir aus der situation und zeigten mir danach wie ich die seiten aufmachen kann... ohne das es hier registriert wird...der vorteil von dieser aktion war ich bin jetzt mit der ganzen crew befreundet und sie schleppen mich zu allen interessanten plaetzen die ich unbedingt sehen muss.....und zeigen und erklaeren mir alles was ich wissen sollte ...

wir diskutieren ueber das leben hier und ich sehe das sie gluecklich und traurig sind...gluecklich..weil sie ihr land, ihre kultur, ihre geschichte lieben...traurig weil es so schwierig ist zu reisen ..einerseits dank der medien die syrien als eines der gefaehrlichen terrorlaender darstellt und ein einreisen in andere laender schon allein europa fast unmoeglich macht...und andererseits die regierung ist auch sehr strikt mit visaerteilungen...

ach damaskus...geliebtes damaskus..ich kann mich nicht entscheiden weiterzureisen...jeden tag...jede stunde wenn ich durch die stadt streife, entdecke ich neue faszinierende ecken und plaetze..ich bin untergebracht in bab tuma..im christlichen viertel..wohne lustigerweise in der strasse wo rafik shami, der syrische autor weswegen ich hier bin,aufgewachsen ist...seine beschreibungen ueber damaskus..sein leben in der al abarrah strasse..ich danke ihm das ich aufgrund seiner buecher entschieden habe herzukommen...

die altstadt, der suq(markt), im hamam,die verschiedenen kirchen, die prunkvollen moscheen alles ist noch so unglaublich geschichtstraechtig ueber 1000 jahre alt und es ist noch so zum teil wie es war vor 1000 jahren...alles bunt...tausende gerueche..schubkarren und esel ....wasserpfeifen,gewuerze, stoffe und seide in allen farben und von allen seiten ertoent es ..woher bist du..welcome..das du syrien besucht....fuehl dich wohl..trink ein tee mit uns...setzt dich..erzaehl uns wer der bist...

und dann, wenn zu einer der 5 tageszeiten der iman aus der moschee anfaengt zum gebet zu rufen und es von allen seiten der stadt aus allen moscheen zurueckhallt..dann taucht diese stadt fuer diesen kurzen augenblick eine ehrfuerchtige friedlvolle atmosphaere .....die einem ein wunderbares gefuehl von sicherheit und geborgenheit gibt...nie haette ich gedacht das ich das schreibe..aber was mich frueher genervt wenn ich morgens um 5 uhr vom gebet aufwachte...macht mich nun gluecklich zu hoeren...

keine angst, ich trete nicht zum moslem ueber aber ich sehe einige dinge mit anderen augen und zum glueck bin ich die einzige travellerin die durch die welt die reist....und die erfahren kann, wie sehr die presse bilder verzerrt und falsch darstellt,..und die aber jetzt den anderen berichten wie schoen es hier ist....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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jaja ich kann euch sagen..wir haben unendlich lange und umstaendliche sehr anstrengende und auch wieder sehr lustige busfahrten hinter uns gebracht...und betty und tom haben es sogar bis zum jesus hoch nach rio de janeiro geschafft...ich bin ja dann schon in sao paulo abgesprungen...leider musste ich das...

aber die highlights waren schon praia de rosa und ilha do mel..die uns allen sehr gefallen hat..liegt und dort wurde dann auch die entscheidung gefaellt die igazu wasserfaelle wegzulassen...und ich muss euch sagen im augenblick bin ich immer noch froh..weil wir hoerten von einigen travellern das es wohl touristisch sehr ueberlaufen ist und man gar nicht richtig an die wasserfaelle rankommt..ausserdem haette uns die hinfahrt 14 h im bus an zeit, nerven und kraft gefordert und dann die rueckfahrt bzw. bis sao paulo ueber 16 h...und irgendwie hatte dann keiner so richtig lust dazu die meiste zeit von meinen letzten 4 tagen im bus zu sitzen...dafuer leisteten wir uns ein anderes mindestens genauso wunderschoenes erlebniss und zwar von der isla do mel charterten wir ein boot bis cananeia ueber mehr als 5 h ging es quer durch den letzten besterhaltenen regenwald brasilens...und da gab es auch einiges an abenteuer und erlebnissen und unglaublich viel zu sehen...an natur, menschen die dort lebten und andere die irgendwie ueberlebten, tiere ...flora und fauna in allen farben und formen...wir konnten gar nicht alles aufnehmen und sehen...

zwischendurch ging uns dann das benzin aus...sicher wir hatten genug dabei aber nach dem auffuellen sprang leider zu unserem pech der motor nicht mehr an...das war erst nicht so gut aber dann kamen im kurzem abstand 2 boote an und alle sehr hilfsbereit, griffen unserem fischer erfolgreich unter die arme...aber na ich weiss ja nicht..in den einem boot da sassen schon 4 kanidaten...so ganz ohne laecheln...erst zum schluss als sie glaub ich sicher waren das wir wirklich nur naive touristen waren...aber irgendwie haette das auch ganz schwere jungs sein koennen...es war eine spannung in der luft...ich sag euch...tom sagte ja nuescht mehr..betty und ich hielten ein bischen die luft an...und ich versuchte mich dann in englischen smalltalk...

but anyway sie begleiteten uns noch eine weile um sicher zu sein das unser boot durchhielt oder das wir das gebiet verliessen...es war alles in allem hilfe in der not..wir erreichten gluecklich den hafen und reisten am naechsten tag auf eine insel in der naehe von sao paulo...um dann von dort aus es nicht soweit zum flughafen zu haben...wo das naechste abenteuer mich erwartete...

da tom und betty noch nen flug zurueck nach montevideo buchen mussten...wurde ich netterweise zum airport gebracht...nachdem alles erledigt war von den beiden und wir uns gerade verabschieden wollten, realisierte ich das ich zu spaet war fuer meinen flug nach damaskus naemlich um genau 1 tag...mein flug sollte am 10.maerz um 1.25 uhr gehen....aber ich machte einen gedanklichen fehler und reiste erst am 10.maerz an um dann den flug zu nehmen aber da war ja dann schon der 11.03....ohje

mit stresspupillen und klopfenden herzen rannte ich in das emiratesbuero und meine airline..welch glueck...hatte noch platz reaktivierte meine buchung mit einer gebuehr von 100 us dollar...aber besser als einen flug kaufen...ik sag euch..ich war gluecklich und fix und fertig...

wir feierten dann noch den erfolg am flughafen ...ich verabschiedete mich schweren herzens von den beiden..es war so schoen mit euch...ab jetzt geht es wieder alleine fuer mich weiter...

 

 

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