1.rettungseinsatz auf kanadischen highway
06. Oktober 2008 16:30, geschrieben von peggypfeiffer, Kategorien [ Allgemein ][ (1) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
so, am samstag habe ich mich dann auf den letzten grossen weg gemacht, knapp 900 km von banff ,was wirklich traumhaft schoen ist und ich erstmal 2 tage laenger blieb....deshalb fuhr ich in einem wirklichen anstrengenden und sehr aufregenden ritt nach vancouver. anstrengend weil das wetter staendig wechselte, von sonne ueber gewitter zu ploetzlich einsetzendem eisregen...dabei mussten paesse, berge und tiefe taeler durchquert werden und ab 40 km vor vancouver geht es eigentlich nur noch bergab, so das mein auto endlich mal weniger spritverbrauch hatte..
nun der eisregen brachte mich zum glueck auch dazu mit angepasster geschwindigkeit zu fahren, was eine gute idee war,denn kurz hinter kamloops musste ich erstmal anhalten da ein ueberschlagenes auto im strassengraben lag und kein mensch zu sehen....
natuerlich stuermte ich, als verantwortungsvolle rescue nurse durch den eisregen kaempfend zum auto und dann lagen tatsaechlich noch 3 schreiende menschen auf dem kopf darin. nun ik haette wahrscheinlich auch geschrien, zum glueck war schnell ne scheibe kaputt und ich konnte mit einem anderen mann, der mir dann zu hilfe kam einen nach dem anderen rausziehen...schock und oberflaechliche verletzungen, boten sich mir erstmal dar...naja irgendwie setzt dann schon schnell alles wissen wieder ein und ich machte schnell ne einteilung mit den menschen die mir dann so nach und nach zur verfuegung standen, ambulanz und polizei anrufen, haben wir als erstes natuerlich, unfallort rechtzeitig kennzeichnen usw. decken, verbandsmaterial usw. irgendwann kam auch ein canadischer arzt dazu, der erst ein bischen arrogant dann aber doch sich meinen befehlen nicht widersetzend, ziemlich in erster linie in verbaler art und weise mich unterstuetzend mithalf. das war mir ganz recht, die 3 mussten ja erstmal beruhigt werden und ich glaube er war eher psychiater oder so...naja man sah ja och nix bei dem eisregen und in 2 minuten war ik ja nass bis auf die knochen....zum glueck traf dann irgendwann die ambulanz ein, wir machten ne uebergabe und zum abschied fragte der kanad. dr. noch ab alle nurses in germany so dominant und gut seien...haha ik sachte nur die besten...hihihi so wie ihr mich eben kennt....
nein alles in allem war ich froh das ich diesmal nicht wie in tibet auf 4500m hoehe reanimieren musste...sondern der unfall wahrscheinlich mit einen paar blessuren, einen kleinen schock und einem totalschaden geendet ist....aber immer bei mir...koennse dat nich ma bei den anderen machen....
am abend kam ich dann endlich in vancouver an...war ziemlich fertig wie ihr sicher verstehen koennt nach dem naechsten abenteuer....und bin wunderbar bei yasmin aufgenommen wurden....gekocht, wein getrunken, halbtot ins bett gefallen..
und gestern bei sonne gefruehstueckt...danach vancuover den ganzen tag von einem insider gezeigt bekommen... wisst ihr wie schoen...traumhaft.
und jetzt geht es zur faehre nach vancouver island...da werde ich dann noch ein paar tage in tofino verbringen..ich hoffe in ruhe und frieden...lach
knutsch an euch und ik hab mein bestes gegeben....





06/10/2008, 23:17
Hallo Peggy,
Wie Du siehst kannst Du Dich den Patienten nicht entziehen, sogar in der Wildniss warten sie auf Dich, Du hast es prima gemacht,
liebe Gruesse Wanda+Wolfgang