(zum anschauen der foto's bitte unter allgemein auf der rechten seite den link ipernity anklicken und dann unter den alben waehlen)

 

wir, pierre und emilie, ein französisches paar und ich hatten sich ein auto zusammen gemietet um die wichtigsten plätze individuell in syrien und libanon anfahren zu können...

zuerst führte uns die strecke richtung nordosten , also in richtung irakische grenze...

dabei stiessen wir auf den weg nach palmyra auf diverse schilder mit den hinweisen in welche richtung es zum irak und..dann bagdad geht..(siehe fotos auf ipernity)

und später fanden wir viele ,viele bagdad cafes aber nur ein einziges mit dem namen bagdad cafe 66...angelehnt an bagdad und die route 66...denn wir befuhren auch eine alte krawanenstrasse...

ansonsten ist das schon ziemlich wüstenland ringsherum und es wundert einen nicht, das syrien sich auf seine Ölvorkommen verlassen muss..

als wir in palmyra eine alte oasenstadt einfuhren waren wir erstmal ziemlich sprachlos......

da stehen mitten in der wüste einfach riesige teile einer tempelanlage herum, ein grossteil ist sogar noch gut erhalten mit einem alten amphitheater......

und oben auf dem berg trohnt wie selbstverständlich ne schöne grosse alte zitadelle...von der es ein traum ist, den sonnenunter-oder aufgang über die tempelanlage zu erleben...

am nächsten tag ging es über unbeschreibliche wege mit durch einen sandsturm zu einem wüstenschloss ..so richtig tief in der wüste und ich weiss bis heute nicht wo pieree die unglaubliche geduld her hatte, sich durch diese sucherei durchzubeissen..aber wir wurden belohnt..zuerst mit der gastfreundschaft der einzigen familie die dort im nichts am schloss wohnt...und dann mit mit dem schloss... natürlich

leider nicht mehr gut erhalten ..sieht die ruine von weitem ..wie sie da auftaucht in der unendlichkeit des sandes viel imposanter aus...

irgendwie schafften wir es an dem tag noch bis aleppo wo einer meiner selbsternannten ehemänner aus palmyra bereits ein hostelplatz für uns reserviert hatte..aber ohne genaue adresse fanden wir aufgrund des hilfsbereiten und ausgeklügelten systems was es hier untereinander gibt tatsächlich den weg zum hostel und aleppo ist gross hat 5 millionen einwohner....so wie sagt man so schön in syrien .es ist zwar.alles verboten aber nichts ist unmöglich...

im hostel erwartete mich dann auch gleich ehemann nr. 2 der sich aber die ersten tage als privatguide tarnte...als dann aber ehemann nr 1 nicht aufhörte anzurufen bei ihm auf den telefon um sich nach meinem befinden zu erkundigen...erklärte er diesem dann erstmal ich wäre jetzt seine frau ..woraufhin ein grosser streit entbrannte...nach einigem wüsten hin und her liessen sie sich doch von mir überzeugen...das ich das zu entscheiden habe und leider keinen von beiden erwählen werde...

aber keine sorge irgendwie war das ganze dann noch richtig witzig..denn beide rissen sich nicht nur für mich, auch für pierre und emilie regelrecht ein bein aus um jeden unserer wünsche von den augen abzulesen...

wir wurden zu so vielen dingen eingeladen..das das french couple beschloss nur noch mit mir auf reisen gehen zu wollen...es war eben nur ein bißchen stressig mit den ehemännern..eher alles sehr viel fun...

mama kannst noch guter hoffnung sein..wenn nix mehr geht in europa...hier wollen sie mich für viele kamele und pferde...lach

nach 3 tagen machten wir uns auf den rückweg nach damaskus..welches ich schon sehr vermisste...

auf der rückfahrt legten wir noch einen stopp bei den death cities, tote städte und in hama bei den riesigen hölzernen wasserrädern.

da unsere truppe mit ausreichend abenteuerlust gesegnet war... fuhren einfach weg von den hauptstrassen quer feldein...um einfach mal diese seite des landes zu sehen..wo jetzt keine touristenattraktion vorhanden sind...und dann jedesmal wenn wir anhielten um nach den weg zu fragen.. worden wir gleich zum tee ins haus der befragten eingeladen...

leider konnten wir nicht alle annehmen..einerseits weil ich noch mehr potenzielle ehemänner befürchtete und andererseits wollten wir ja auch ein bißchen vorwärts kommen...

..und endlich in tiefer nacht nach langer fahrt..da sich es wieder in der ferne aufblitzen...mein damaskus...

und wie steht so schön und wahr geschrieben

da es den gläubigen nur einmal vergönnt ist ins paradis einzutreten soll sich der prophet mohammed geweigert haben damaskus zu besuchen...ja das kann ich verstehen

und um die ankunft perfekt zu machen...

als wir in der nähe unseres hostels aus dem auto stiegen...schallte es plötzlich von allen seiten und aus den läden ..mahaba peggy..welcome you are back, allah sei dank.....da muss man sich doch zu hause fühlen bei so einem empfang...

inschallah

nun habe ich zum 3.mal meine abreise aus damaskus verschoben weil ich mich einfach nicht trennen kann....was soll das nur werden..naja zu ostern werde ich in marrakesch sein ...spätestens dann werde ich damaskus verlassen haben...obwohl ich mich hier wie zu hause fühle, denn die menschen geben mir ein zu hause hier auf meiner langen reise...das macht mich sehr glücklich..