quito-tena, ohne abenteuer geht es bei mir wohl nicht...
21. Oktober 2008 22:19, geschrieben von peggypfeiffer, Kategorien [ Allgemein ][ (10) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
...es machen einen ja alle verrueckt ...und es ist ja zum teil auch begruendet aber geh dort nicht in quito hin..um die zeit schon gar nicht..nur mit taxi...was du willst mit dem bus nach tena..da wird dir doch alles geklaut...der eine sagt...packe die wertsachen bloss nicht ins handgepaeck, der andere sagt bloss nicht in den grossen rucksack...naja halb krank und mit doch sehr mulmigen gefuehl begab ich mich auf den weg nach tena, morgens erfuhr ich dann noch von moritz ich solle an einer tankstelle einen ort frueher aussteigen,eventuell.... da sie mich da einsammeln wollten...es sollte gleich zu einer lodge zum essen gehen..
gesagt..getan..ik schaffte nicht den bus den ich wollte..weil mein taxi zu lange im stau stand auf den weg zum terminal tereste. busbahnhof...geht ja schon mal gut los...weil ich musste nun ne stunde warten am gefaehrlichen busbahnhof und leider den bummelbus der schlechtesten busgesellschaft von den 3 moeglichen nehmen..
ok irgendwie gelangte ich in den bus..wir fuhren aus quito raus und ich war noch nicht beklaut...hielt aber auch meine tasche fest wie nix ...der grosse rucksack mit der neuen kamera, dem geliebten laptop etc....war im gepaeckraum...geht nicht anders
die strecke ist nicht weit...ca 200km aber die strasse teilweise furchtbar ...der bus haelt staendig, leute steigen ein und aus und ik war tatsaechlich der einzige touri..der einzige europaer an bord...als wir ueber den pass fuhren sind mir erstmal beide ohren zugegangen..ich hoerte kaum noch...wie durch nen wattenberg...wurde durchgeschuettelt und wollte nur noch ankommen..
und es passierte was passieren musste...als es dann gerade richtig dunkel war...kurz vorm ziel und doch noch nicht da...ging der bus kaputt...juhu..
ok ich wartete 10 min....der busfahrer und sein kollegen hingen oelverschmiert unter dem bus..das sah nicht gut aus...ich suchte erstmal mein handy..ok empfang..dann versuchte ich moritz auf seinem handy zu erreichen...verstand ihn aber kaum oder eher nicht da ich ja nix hoerte ...irgendwie machte ich meinem nachbarn begreiflich das er moritz ins handy sagte wo wir ungefaehr sind...und danach sagte moritz nur.."so du musst da jetzt aussteigen..dein gepaeck nehmen und zur naechsten tankstelle laufen wir werden dich da abholen..super
dunkel, pampa, nirgendwo, ecuador, ueberfaelle, ik verstehe die nicht, hoere nix..ok ich bin ausgestiegen...fragte irgendwie nach der tankstelle und lief los..im dunklen richtung licht...kam dann bald auf ne richtung strasse..der bus war in einen seitenweg reingefahrten und "huepfte" von laterne zu laterne..keine tankstelle...der typ hat mich in die falsche richtung geschickt..oder es gab ein kommunikationsproblem...
naja ich lief und lief ...zwischendurch hielten ab und zu autos an und fragten ob sie mich irgendwo mithin nehmen sollten..alle freundlich und sehr zuvorkommend... aber nein ich lief weiter..irgendwann kam dann ein ortschild..ich stelle mich da in die naehe von menschen...und wartete und nur noch ein kurzer anruf, die leute um mich herum halfen mir sehr liebevoll und lotsen moritz zu mir..und juhu da war er mit familie...und ich war froh...sie sackten mich ein..beruhigten mich ..die gegend ist absolut ungefaehrlich und wir fuhren estmal zum dinner in eine wunderschoene lodge mitten im regenwald...
es gab ein schoenes essen..ich lernte gleich ein teil der freunde kennen..die beiden suessen kinder maya und paula..und mit franka, moritz frau hatte ich dann sogar noch die kraft auf einen stadtrundgang und einen kleinen barbesuch..weil da auch gerade freunde abschied feierten...
heute ein tag spaeter....es geht mir tatsaechlich besser, konnte ich euch das alles schreiben...
es werden plaene ueber meinen aufenthalt gemacht, spanischkurs, expeditionen in den regenwald, an die kueste, vulkanbesteigung, heilbaeder und natuerlich galappagos...
alles ist gut..alles ist schoen...es ist doch ein segen freunde zu haben weltweit..
und moritz und franka sind richtig froh das ich zeit habe...mindestens bis zum 29.11.
da soll es eigentlich weiter gehen nach buenos aires...mal sehen...
kuesse an euch
ade new york...ola quito
19. Oktober 2008 02:26, geschrieben von peggypfeiffer, Kategorien [ Allgemein ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
..samstag nacht musste ich leider schon um 2 uhr 20 die schlafenden mädchen verlassen...und selbst ohne die augen wirklich zugemacht zu haben mich richtung jfk -airport bewegen...
der supershutleservice dahin hat mich leider 40 min. warten lassen aber ich hatte ja ausreichend luft und habe alles gut geschafft...
die ausreise war nicht so aufregend..ausser das der gesamte sicherheitscheck eher ein witz war..da sie alle aufgeregt den kleinen laptop, den ich dank ali ueber die maedels in ny erhalten hatte, bestaunten und mich eher weniger kontrollierten...so kann man selbst in jfk ne bombe schmuggeln...gib den sicherheitspersonal was zum staunen..dann ist alles moeglich..siehe london, da hatte ich noch steril eingepackte kanuelen, 3 stueck in meinem handgepaeck..hab ik erst in toronto zufaellig gefunden...ist durch alle sicherheitschecks gegangen...
anyway, jetzt bin ich in quito auf 2800m hoehe, habe ich damit betty nicht alleine leiden muss ihren keim mit eingefangen und kaempfe tatsaechlich mit dem naechsten infekt...so richtig fieber,halsschmerzen dazu die hoehe und trockne luft...das ist nicht fein...im augenblick kombiniere ich chinesische kraeuter und chemische keule und hoffe das irgendwas schneller hilft...anne , unsere mikrobiologin vermutet ja schon nen parasiten...ik bin noch guter hoffnung...das die klimaanlage und allgemein ny schuld sind...aber mit viel kraft habe ich mich jetzt durch die altstadt von quito geschleppt, welche sehr schoen ist, es gab an jeder ecke nen fest, umzug mit masken...irgendwelche heiligen wurden geschmueckt umher geschleppt...und nen richtiges live-punkkonzert wo die schwarzgekleideten richtig abgingen ...bin noch mit einer schweizerin, die schon seit 2 wochen da ist und nem anderen deutschen zum hausberg und der grossen heiligen mariastatur gefahren und ne schoene aussicht genossen..abe abends war ich dann doch sehr erschossen und hab mit moritz telefoniert in tena, dem freund von rex der hier mit seiner familie seit 3 jahren lebt, der meinte nur" komm so schnell wie moeglich zu uns...das klima ist besser..wirste schnell gesund"..also werde ich mich morgen auf nach tena machen....
achso das wichtigste...ali der rechner ist toll eingerichtet ...ich bin obergluecklich und ueberaus dankbar und weiss das sehr zu schaetzen...hab mich richtig verliebt in das kleine ding..hihihi
new york ist nicht amerika
18. Oktober 2008 01:47, geschrieben von peggypfeiffer, Kategorien [ Allgemein ][ (2) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
new york ist grossartig, aufregend, laut, schrill, viele häuser, hässliche hunde, tolle bezirke, einmalige galerien,verrückte architektonische bauweisen, atemberaubende brücken
nun sind wir alle wieder wech...und es war so schön...anstrengend, aufregend...teuer..
teuer weil wir in manhattan gewohnt haben in einem apartment..naja sehr klein zu dritt eng, stickig und nicht wirklich besonders sauber aber naja eben manhattan da zahlt man für was auch immer
7 tage und wir haben nur einen bruchteil gesehen...durch manhattan sind wir soviel gelaufen, central park, brodway avenue hoch und runter...coney island, wo wir ein richtigen rettungseinsatz beobachten konnten..., wir haben verhaftungen gesehen in harlem, in soho unheimlich viel geld ausgegeben, stundenlang geshoppt auf der 5. avenue...dank jessica zauberhaft gegessen, vor allem zu claudis geburtstag,...alle in die smithstreet verliebt..wo wir das nächstemal unbedingt wohnen wollen..brocklyn war auch eine entdeckung, einerseits tolle viertel...dann waren wir zwischendurch doch ein bißchen falsch und nur noch die einzigen weissen auf der strasse..ja man kann da auch schnell in falsche gegenden geraten..haben die statue of liberty bei einer sehr schönen schiffsrundfahrt bewundert, die anderen mädels,anne, jes und püppi hatten einen traumhaften galerietag mit wohl ganz hochwertiger, spannender kunst...ich weiss gar nicht wo ich aufhören soll zu schwärmen..
aber es ist immer immer alarm auf den strassen...immer ein gewisser geräuschpegel der in der luft liegt..keine freie sicht..nur auf häuser, wenig grün..da sin wer von berlin janz schön verwöhnt...
sehr beeindruckt hat mich und auch die anderen mädels der sehr entspannte und rücksichtsvolle strassenverkehr...natürlich gab es ausreichend stau aber wie wenig dort gehupt wird..alle fahren sehr geduldig, reissverschluss-system kein problem..ist mir weltweit nur noch in kanada in der form aufgefallen und da können wir deutschen uns ne scheibe abschneiden...sind wir echte rüpel dagegen..
es gab soviel zu entdecken..was wir nicht geschafft haben das wir auf jeden fall wiederkommen müssen!!!!
zu guter letzt..bevor wir ganz zu sehr ins schwärmen für amerika kamen, wurden wir aber noch aufgeklärt das der rest von amerika nicht so ist wie new york..das wären wohl 2 verschiedene welten...
leider habe ich aus irgendwelchen unsinn alle fotos von der speicherkarte gelöscht das ihr euch noch ein bischen gedulden müsst...bis mir die anderen ihre zugeschickt haben..
new york, new york...ohne gepäck, allein im megastau und...
13. Oktober 2008 23:45, geschrieben von peggypfeiffer, Kategorien [ Allgemein ][ (1) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
ankunft in new york
allein, ohne gepäck ohne stadtplan noch leicht verpeilt mittten auf der 7 avenue abends um 19 uhr im megastau aufgeregt die mädels so schnell wie möglich sehen wollend aber zumindestens schon mal im richtigen distrikt...MANHATTAN
ja da stand ik und der stau wollte kein ende nehmen...ich hatte mir den shuttlebus vom airport gecatch, da ja mein gepäck auf dem weg von toronto nach new york verloren gegangen war...nun ich wusste, wer soviel reist..irgendwann passiert so etwas und es trifft auch mich aber es ist schon ziemlich stress...hat mich einiges an telefonaten und nerven gekostet...aber zurück zum stau..nach einer halben stunde an der selben stelle beschloss ich da ich ja nur mit leichtem gepäck reiste ,die nächste subway(u-bahn) zu suchen und mich ohne alles irgendwie durchzuschlagen...
es ist ein erlebniss, ein abenteuer aber ich habe mich durchgefragt, es nach einer weile begriffen wie das u-bahn netz aufgebaut ist, irgendwie geschafft mir ne metrokarte zu besorgen, die richtige seite der metro zu erwischen in die richtige metro einzusteigen...an der richtigen haltestelle auszusteigen, instinktiv in die richtige richtung der 73. street zu laufen und plötzlich überraschend vor den mädels zu stehen...die aufgeregt in die cabins(taxi) schauten und mich mit sicherheit nicht per pedes erwartet hatten...
freudiges geschrei, umarme, gekicher...cool sie hatten extra unten gestanden und mich erwartet...so rein empfangstechnisch...ich war total gerührt und überglücklich..und nachdem wir unser teueres naja appartment bezogen haben..ging es natürlich sofort aus für dinner...
das verrückte ist nur das wir zeittechnisch 10 stunden auseinander liegen, sie sind 6 h mit der uhr zurückgeflogen und ich bin 4h
naja zumindestens wir bekommen es hin mit dem schlaf-wachrhythmus...gibt ja eh soviel zu erzählen..hihihihi
gestern sind wir ewig und einfach nur gelaufen... von manhattan über die brocklyn bridge, phantastische aussicht, nach brocklyn rein...soho shopping..einfach nur geil new york ist geil..ist der hammer...macht spass
heute wieder rumgelaufen, im central park auf der wiese rumgelegen, die kulisse bewundert, park avenue erreicht dazwischen ne parade gesehen und wieder shopping
es ist mit dem dollar-euro kurs einiges schon günstiger...
something about kanada und adieu vancouver
13. Oktober 2008 16:55, geschrieben von peggypfeiffer, Kategorien [ Allgemein ][ (3) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
something about kanada
vancouver island war auf jeden fall auch eine reise wert, tofino präsentiert sich mit dem long beach wo der pazific richtig wüten kann, als kleines aber doch spannendes fischerdorf.
das hostel lag direkt am meer und hatte ein riesiges panoramafenster wo man den ganzen tag aufs meer starren konnte.....auch war es mir wieder vergönnt, tolle menschen kennenzulernen, wobei ich da daniel , der gerade im hostel arbeitet und miriam mit unserem ausflug und dem schönen abend in besonderer erinnerung habe. es gibt viel zu sehen auf vancouver island, man kann sehr schöne touren im regenwald unternehmen, wandern am strand, tauchen...laut jacques coustaous das 2. schönste tauchrevier weltweit, whale watching wenn es nicht gerade zu sehr stürmt, wie bei mir, surfen...naja einmalige kulisse welche auch victoria bietet..
irgendwie hatte ich von einigen leuten gehört das victoria, haupstadt von b.c. langweilig sein sollte..kann ich gar nicht bestätigen, ich musste leider nach 1 nacht weiter aber wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich da noch locker 3-4 tage verbringen können und mich durch sämtliche seafoodmenu durchessen können...naja ihr wisst ja wie sehr ich das liebe und nach den letzten furchtbaren wochen essenstechnisch...ein wahrer genuss
und genau da sind wir auch beim thema...die kanadier, wie auch immer sie sich zusammensetzen sind toll, wirklich ausgesprochen nette und freundliche menschen, hilfsbereit und geduldig aber ihre ernährung ist terrible..absolut ungesund und grauenhaft..
in kleineren orten gibt es wirklich nur fastfood zu essen...und am liebsten früh, mittags und abends pommes, kurzgebratenes und süsse getränke...grgrgr
der kaffee...eigentlich ist es nicht möglich aufgrund des kaffeeś hier an bluthochdruck zu leiden..dann er sieht aus wie spülwasser, er schmeckt wie spülwasser, er hat keinerlei wirkung...man muss selbst in riesigen städten wie toronto und vancouver richtig suchen um was qualitativ gutes zu finden oder wie bei dem thema essen SELBERKOCHEN...
mit brot und käse ist auch eher alles sehr enttäuschend...aber so sieht die ernährung der kanadier aus....
eigentlich schade...wenn sie wüssten was sie verpassen... aber dafür wie geschrieben tolle menschen, ein wunderschönes land, aufregende natur...ich werde wiederkommen und ja trotz allem ich könnte mir vorstellen zumindestens eine weile hier zu leben...
abschiedsabend in vancouver
wie ihr an den kommentaren sicherlich gelesen habt...war der abschied von vancouver nicht ganz unspektakulär...
die mädels, mel und yasmin hatten sich vorgenommen mir zum abschied steaks zu braten...dazu gab es lecker salat und rosmarinkartoffeln...wir hatten soviel spass das auch der rotwein den ich noch übrig hatte wunderbar schmeckte dazu
ab hier lesen eltern, verwandte und freunde über 50 jahre nicht mehr weiter...STOPP
also wir mädels ham es ja richtig krachen lassen...nachdem der rotwein alle war...musste leider der noch vorhandene nolly prat herhalten...wir hatten uns ja soviel zu erzählen...haben uns ja auch eben gerade kennengelernt...während dessen folgte eine lustige foto-erinnerungs-session welche noch zensiert werden müssen....grins
jaja abschied ist ein scharfes schwert...hat sich yasmin dann auch gedacht mit grün-weisser gesichtsfarbe...nein wir haben unglaublich viel gelacht...fast nix geschlafen und ich war leider noch gut zurechtgemacht als ich den weg zum flughafen suchte...in wahrsten sinne des wortes suchen...
feuertaufe in vancouver
08. Oktober 2008 05:39, geschrieben von peggypfeiffer, Kategorien [ Allgemein ][ (11) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
und hier die details...
...ein teil ist ja schon verraten worden in den kommentaren aber ja es ist wahr...ich konnte mich wieder nicht benehmen..nachdem mir yasmin noch vancouver bei night gezeigt hat...es ist wunderschoen...glaubt mir...sind wir wieder zu hause gelandet, haben musik gehoert, wein getrunken und geschnattert...und dann mitten in der nacht natuerlich hatten wir hunger....und haben uns toast gemacht...als alter gourmet musste es natuerlich mit kaese ueberbacken usw. in dem kleinen ofen sein...waehrend ich so schoen am naschen war..die erste runde wurde inhaliert an essen...sah ich ein kleines feuer im ofen..nun yasmin oeffnete den ofen..wir loeschten das feuer und gleich danach fragte ich ob es den hier auch wie in den typisch amerikanischen filmen , einen feuermelder geben wuerde..yasmin nur...hab ich noch nicht gesehen...in diesem augenblick ging ein ohrenbetaeubender laerm los...und wir fanden ganz schnell den feuermelder...leider ging er nicht so schnell aus...aber irgendwie habe ich es dann doch geschafft...bloed war nur es war nachts halb eins...und yasmins mitbewohnerin schlief schon...und auch weiter zum glueck..
in diesem augenblick hoerten wir draussen die sirenen der feuerwehr und stuerzten zum fenster...leicht verzweifelt...aber sie kamen nicht zu uns...obwohl so ein kleines casting an netten feuerwehrjungs..wir waren eh wach ...haette uns nicht gestoert..
so jetzt bin ich in tofino, vancouver island ...gestern war schreckliches wetter aber heute dafuer um so besser...die naturgewalt hat sich gestern mit ganzer kraft praesentiert...ach der pazifik ist schon ein toller ozean...und fszinierend ist schon die abwechslung von regenwald und den auslaufern der rocky's im hintergrund...
morgen mehr...
1.rettungseinsatz auf kanadischen highway
06. Oktober 2008 16:30, geschrieben von peggypfeiffer, Kategorien [ Allgemein ][ (1) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
so, am samstag habe ich mich dann auf den letzten grossen weg gemacht, knapp 900 km von banff ,was wirklich traumhaft schoen ist und ich erstmal 2 tage laenger blieb....deshalb fuhr ich in einem wirklichen anstrengenden und sehr aufregenden ritt nach vancouver. anstrengend weil das wetter staendig wechselte, von sonne ueber gewitter zu ploetzlich einsetzendem eisregen...dabei mussten paesse, berge und tiefe taeler durchquert werden und ab 40 km vor vancouver geht es eigentlich nur noch bergab, so das mein auto endlich mal weniger spritverbrauch hatte..
nun der eisregen brachte mich zum glueck auch dazu mit angepasster geschwindigkeit zu fahren, was eine gute idee war,denn kurz hinter kamloops musste ich erstmal anhalten da ein ueberschlagenes auto im strassengraben lag und kein mensch zu sehen....
natuerlich stuermte ich, als verantwortungsvolle rescue nurse durch den eisregen kaempfend zum auto und dann lagen tatsaechlich noch 3 schreiende menschen auf dem kopf darin. nun ik haette wahrscheinlich auch geschrien, zum glueck war schnell ne scheibe kaputt und ich konnte mit einem anderen mann, der mir dann zu hilfe kam einen nach dem anderen rausziehen...schock und oberflaechliche verletzungen, boten sich mir erstmal dar...naja irgendwie setzt dann schon schnell alles wissen wieder ein und ich machte schnell ne einteilung mit den menschen die mir dann so nach und nach zur verfuegung standen, ambulanz und polizei anrufen, haben wir als erstes natuerlich, unfallort rechtzeitig kennzeichnen usw. decken, verbandsmaterial usw. irgendwann kam auch ein canadischer arzt dazu, der erst ein bischen arrogant dann aber doch sich meinen befehlen nicht widersetzend, ziemlich in erster linie in verbaler art und weise mich unterstuetzend mithalf. das war mir ganz recht, die 3 mussten ja erstmal beruhigt werden und ich glaube er war eher psychiater oder so...naja man sah ja och nix bei dem eisregen und in 2 minuten war ik ja nass bis auf die knochen....zum glueck traf dann irgendwann die ambulanz ein, wir machten ne uebergabe und zum abschied fragte der kanad. dr. noch ab alle nurses in germany so dominant und gut seien...haha ik sachte nur die besten...hihihi so wie ihr mich eben kennt....
nein alles in allem war ich froh das ich diesmal nicht wie in tibet auf 4500m hoehe reanimieren musste...sondern der unfall wahrscheinlich mit einen paar blessuren, einen kleinen schock und einem totalschaden geendet ist....aber immer bei mir...koennse dat nich ma bei den anderen machen....
am abend kam ich dann endlich in vancouver an...war ziemlich fertig wie ihr sicher verstehen koennt nach dem naechsten abenteuer....und bin wunderbar bei yasmin aufgenommen wurden....gekocht, wein getrunken, halbtot ins bett gefallen..
und gestern bei sonne gefruehstueckt...danach vancuover den ganzen tag von einem insider gezeigt bekommen... wisst ihr wie schoen...traumhaft.
und jetzt geht es zur faehre nach vancouver island...da werde ich dann noch ein paar tage in tofino verbringen..ich hoffe in ruhe und frieden...lach
knutsch an euch und ik hab mein bestes gegeben....
den rocky's ganz nah, aug in aug mit dem elch
04. Oktober 2008 06:25, geschrieben von peggypfeiffer, Kategorien [ Allgemein ][ (9) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
ihr lieben
man kann sagen was man will, die rocky mountains sind fantastisch...
auf meinem langen weg nach jasper, der erste groessere ort in den rocky's wenn man von edmonton herkommt, machte ich nach 20km driving im nationalpark meine 1. pause um ein bischen die aussicht zu geniessen..etc...nun das ist mir auch gelungen..aber als mein blick sich langsam abwendete von dem atemberaubeten sonnenuntergang in den bergen musste ich doch feststellen das keine 3m von mir entfernt ein netter elch, genannt elk hier, stand und mich mit seinen schoenen grossen braunen augen musterte...nun ich war begeistert und entsetzt zur selben zeit aber ich nur etwas 10 sek spaeter stoppte mit schreienden bremsen ein bus mit ca 100 japanern(uebertrieben) die sich mit einem wahrhaft tierischen blitzlichtgewitter auf uns stuerzten, das wir beide schnell das weite suchten...jeder in seine richtung...spaeter habe ich dann erfahren das es eigentlich ziemlich gefaehrlich ist, weil gerade absolute brunftzeit herrscht hier fuer die elk's aber die rennen ja auch einfach durch die stadt ..stehen mitten auf der strasse und bruellen ihre lust heraus...jaja die tiere sind frei im prueden canada...anyway, so begann mein erstes nationalparkabenteuer...
such a perfect day
am naechsten tag...wunderbar geschlafen in jasper, startete ich mit meiner ersten wanderung zum mount whistler..zumindestens nach der nutzung des cablecar, mit perfekter aussicht ein wunderbarer warmer tag, 27grad und keine wolke...beim hinunterfahren hatte ich das unglaubliche vergnuegen markus kennenzulernen, ein sehr netten, halbschweizer/halboesterreicher und da es noch recht frueh war beschlossen wir zum lake pyramid zu fahren und dort noch ein bischen zu wandern ...was wir dann auch taten. spontan nutzen wir den ersten wildweg der uns vor die fuesse kam, lasen auch brav die warnung wegen der baeren und der elche und liefen los...irgendwie waren wir so im reden und 3h spaeter ueberlegten wir erstmal wo wir waren ...nun jeder dachte der andere hat ne karte bei sich...also keine karte...den see hatten wir schon laengst aus dem auge verloren was nun...keine lampe, keine jacke, wir wussten nicht was im ernstfall baeren gern essen, falls die uns finden, wir hatten nur wasser, nen feuerzeug und fischermans friend bonbons...wie die anfaenger...und eigentlich mussten wir lachen aber es war bereits recht spaet und wir entschieden nach kurzer beratung, dass wir doch lieber den rueckweg versuchen sollten zu finden..zu unserer grossen enttaeuschung...wer geht schon gern zurueck..aber da wir keine ahnung hatten wo uns der trail noch hinfuehren sollte und die sonne nur noch etwas ueber 2h licht spenden konnte...nun alles in allem nach 2 minuten umkehren hoerte ich ein komisches geraeusch hinter mir und ich fuhr erschrocken rum...nein meine lieben kein baer...2 jogger kamen des weges gerannt...ihr glaubt gar nicht wie froh wie waren...wir stoppten sie sofort und bekamen raus das wir nur ne halbe stunde von der zivilisation noch entfernt waren...juhu kein zuruecklaufen..wir waren den beiden so dankbar...wanderten zurueck und kamen mehr oder weniger am auto heraus...ik sach euch wat nen abenteuer...liest sich vielleicht nicht so aufregend ...war es aber...hihih
wir stuermten nach jasper zurueck in den naechsten supermarkt, holten alles noetige zum einem leckeren dinner und ja meine liebe freunde...markus hat mich noch zauberhaft bekocht in seinem hostel wo er untergebracht war...
so, um den tag aber wirklich noch abzurunden...kaum im hostel angekommen, traf mit uns zur gleichen zeit, dusty ein chrysler ein mit 2 deutschen maedels , die uns auch sofort ansprachen weil dusty hustete und stank...wir konnten ihm leider erstmal nicht helfen...aber dank dusty hatte ich die wunderbare gelegenheit melanie aus dresden und yasmin aus koeln kennenzulernen...wir vier verlebten einen lustigen abend im hostel, kochten mehr oder weniger zusammen..teilten das brot und wein und hatten es obergemuetlich. das schoenste war dann noch das mir beide anboten, da sie in vancouver leben, das ich bei ihnen wohnen kann waehrend meines aufenthaltes...
ach ist das leben und reisen nicht toll...als ich am morgen aufwachte wusste ich noch nicht das es so ein perfekter tag werden wuerde
ein dank an markus und ja ich werde in der schweiz fuer dich kochen, ein dank an melanie und yasmin weil sie einfach nicht nur hilfsbereit und unkompliziert sondern auch noch zauberhaft sind und mich bei sich aufnehmen wollen.




