der zauber der isla mocha machte mich zur pilotin, reiterin und kutscherin- strike!
31. Januar 2009 19:41, geschrieben von peggypfeiffer, Kategorien [ Allgemein ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
die insel ist ein geheimtipp im wahrsten sinne des wortes...
schon die anreise ist mehr als abenteuerlich und stellte sich als grosse herausforderung dar...
zuerst hatte ich versucht von valparaiso aus via telefon, internet, mobilphone irgendwie kontakt zur insel herzustellen..bzw. zur familie hahn..die dort lebt..aber irgendwie war das nicht moeglich..ueber das telefon gab es keine verbindung, meine mails worden nicht beantwortet..aber ich wollte unbedingt dahin...ist es mir doch von heidi und albert und mareike so sehr empfohlen worden...das problem man kommt nur auf die insel via einer kleinen cessna..das heisst irgendjemand muss wissen das man kommt...damit man auch abgeholt wird..
also bin ich mit viel vertrauen ins universum, abends von valparaiso ueber santiago nach concepcion gefahren um dort morgens 5.30 uhr einzutreffen...von da aus muss man dann mit 2x umsteigen irgendwie nach tirua kommen, das heisst irgendwo nen bus finden und dann wieder den naechsten...aber ihr werdet es euch schon denken...ich hatte mal wieder glueck..
in concepcion beim herumfragen nach der bushaltestelle stellte sich heraus, das ein sehr netter chilene namens claudio in diesselbe richtung musste und sein cousin ihn mit dem auto abholen wollte...er meinte ich koennte mit ihnen mitfahren...super..sie haben mich dann auch eingesackt..mir noch nen fruehstueck spendiert, ob ich wollte oder nicht und als sie erfuhren wo ich hinwollte und das ich dort niemanden erreicht hatte ..haben sie alle ihre freunde via tel. aktiviert und irgendwann gab es dann tatsaechlich kontakt zur insel..juhu..ich konnte kommen..in cañete angekommen...lach sprang claudio noch aus dem auto lief dem bus hinterher, hielt in fuer mich an, beide setzten mich hinein..unter tausend kuessen und verabschiedungen..alles gute fuer meine reise..usw. riefen sie, was ich spaeter erfuhr nochmal auf der insel an um bescheid zu sagen wann ich kommen wuerde... so sind die chilenen einfach zauberhaft...ich kam dann zum airport...was eine kleine betonflaeche mitten im nix ist...und da es aber leider zu wolkig war hies es 7 h warten bis don mario starten konnte...um uns zu holen...
und dann kam er..mit seiner kleinen 4 sitzer cessna..ein traum...mit mir waren noch 2 andere deutsche..denen das ganze gar nicht geheuer war weil man schaukelt schon sehr in der luft..aber ich liebe so etwas ja und mario hat mich auch etwas fliegen lassen weil das eigentlich ein ausbildungsflugzeug war, ging das von beiden seiten...und jetzt greife ich schon mal vorweg...wahrscheinlich hatte ich mich gut genug angestellt den auf dem rueckflug nachdem mir don mario alles erklaert hatte ..uebergab er mir das steuer kurz nach dem start..es sassen noch 2 flugzeugmechaniker drin. die das flugzeug am tag davor gewartet hatten..mit hoher herzfrequenz wie sie mir spaeter berichteten...
ALSO, ICH BIN GEFLOGEN!....don mario hat nur 3x kleine verbesserung vorgenommen, die landung haben wir zusammen gemacht...und danach hagelte es selbst von den mechanikern glueckwuensche...und ich---ich war schweissueberstroemt unglaublich gluecklich und stolz..don mario auch...weil mit dem wind kann man so ne maschine nur mit viel gefuehl steuern...ihr wisst was jezt kommt..ich muss fliegen lernen..!!!!!
zurueck zur insel..eigentlich leben da mehr verschiedene vogelarten als menschen naemlich 105...keine autos..nur pferde und pferdekarren...und frueher war das ein absolutes piratendomizil, es soll wohl mehr als 100 versunkene schiffe mit schaetzen rund um die insel geben..
dort angekommen, begnete ich als erstes sabine und ihrer familie, eine berliner/ hiddensee-erin mit familie die in concecion lebt seit ueber 1 jahr, pastorin dort ist und auch auf der isla mit familie gerade urlaub machte...eine wunderbare frau und eine wunderbare familie..es war so schoen mit euch..u
sabine brachte mich auch dazu, den ersten richtigen ausritt meines lebens zu machen..und ich sage euch mitunter im gestreckten galopp den strand entlang es war ein traum...aber 6 h hintereinander..das brachte mir zwar die bewunderung aller ein aber ihr glaubt nicht was mir alles weh tat...tage danach noch!! aber nicht nur das...ich lernte eine kutsche zu fuehren und auch dorthin zu fahren mit dem pferd und der kutsche..wo ich hin wollte...lach gar nicht so einfach...
auf jeden fall war alles so schoen, das ich gleich mal beschlossen hatte laenger zu bleiben...leider reichte mein bargeld nicht aus..also bin zu don mario und fragte was ich jetzt machen koennte...und auch das war wieder kein problem...die familie meinte ich waere so nen sonnenscheinchen ich loennte so lange bleiben wie ich moechte..ist das nicht cool... aber keine sorgen..ich habe mich schon nuetzlich gemacht und als zimmermaedchen am vormitttag gearbeitet..und damit ich schnell fertig bin..hat mir sabine noch geholfen...ich weiss bald nicht mehr womit ich soviel glueck verdient habe...
nein, es war zauberhaft auf dieser insel mit den menschen die dort leben und die getroffen habe ....das ich bleiben konnte, das ich reiten und fliegen konnte...ich bin so gluecklich hier...
kein weihrauch der havelhoehe im kloster zu santiago de chile
27. Januar 2009 12:20, geschrieben von peggypfeiffer, Kategorien [ Allgemein ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
hola und ja, da bin ich wirklich im kloster gelandet ein bischen ausserhalb von santiago de chile eigentlich hatte ich mir das mit dem kongress ein bischen anders vorgestellt aber wir wollten ja viel arbeiten und schaffen ..deswegen waren wir wahrscheinlich so eingeschlossen untergebracht...ab 22 uhr war es nicht mehr moeglich das automatiktor zu ueberwinden aber es war auch nichts in der umgebung wohin es sich gelohnt haette zu gehen... mit moenchen und nonnen aber die waren kaum zu sehen zum glueck ..nur zu hoeren am morgen 7 uhr sangen sie heilige lieder zum wecken...juhu und es drang erfolgreich in meine zelle...lach
die ankunft an meinen geburtstag war auch eher als terrible zu bezeichnen...ging es schon damit los in san pedro, das meine vermieterin vergessen hatte mich zu wecken...und waehrend der airport-shuttle vor der tuer stand, schlummerte ich noch gemuetlich in meinem bett..also direkt vom bett ins flugzeug ..in santiago angekommen hatte ich noch keine adresse und musste mich wirklich quer durch die stadt schlagen...und das wo hier das spanisch einfach nicht zu verstehen ist...aber da ich bereits erfahrung in solchen dingen habe...
aber warum weihrauch der havelhoehe..?
nun, zum glueck war dr. harald matthes aus der klinik havelhoehe in berlin angereist und stellte fuer mich in seinem unueberwindlichen berliner charme, den ich solange missen musste, den bezug zwischen schulmedizin und antroposophie her...es ist schon sehr lustig..da muss ich erst bis santiago reisen um zu erfahren das in der havelhoehe nicht nur mit weihrauch gearbeitet wird...irgendwie hatte sich das in meinen kopf festgesetzt..wie auch immmer...aber nein dort wird ernsthafte, sehr gute medizin betrieben in kombination mit der antroposophie,..danke dir nochmal harald fuer die wirklich lustige zeit..
ansonsten war es sehr interessant, wir waren ca 200 leute von morgens bis abends zusammen chilenen, argentienier, columbianer, deutsche, hollaender, schweizer und eben berliner...ich lernte viel ueber heilpflanzen, pflanzenbeobachtung, was alles noch im koerper gibt..welche unterschiedlichen systeme zusammenwirken koennen usw....das muss ich euch in ruhe erklaeren...in vielen dingen einfach sehr anders als die schulmedizin aber alles logisch erklaerbar..
heidi und albert...durch die ich zum kongress gekommen bin machten einen hervorragenden job und es war mit inhnen eine sehr schoene und diskussionsreiche zeit...
danach war ich von sergio nach valparaiso eingeladen..eine stadt an meer, ganz in der naehe von santiago...nicht besonders sauber aber mit viel flair...und da wurde es nochmal richtig schoen..ich weiss wieder nicht wie ich zu solchem glueck komme aber ich habe seine ganzen freunde und familie kennenlernen duerfen ..die mutter hat wunderbar fuer mich gekocht ..frische muscheln und frischen fisch...wirklich zauberhaft und seine freunde haben mit ihm die ganze zeit musik gemacht zu 4. mit mindestens 10 verschiedenen instrumenten im wechsel...und mir hat mama alle wichtigen nationaltaenze gezeigt...einen ganzen tag...und ich muss sagen...es war einer der schoensten tage mal wieder....manchmal kann ich mein glueck kaum fassen...wie leicht und selbstverstaendlich alles einfach passiert...aber ich muss auch sagen...die chilenen sind ein unglaublich freundliches, charmantes volk mit grossem herzen...
!GRACIAS PARA TODOS!
mit tito und vito ueber die chilenische grenze in die wueste von san pedro de atacama
11. Januar 2009 00:14, geschrieben von peggypfeiffer, Kategorien [ Allgemein ][ (3) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
hola.... und muchas gracias an alle fuer die geburtstagswuensche...werde mich noch bei jeden einzelnen bedanken aber es ist gerade schlecht mit dem internet...deswegen nur schnell ein kurzer bericht wo ich bin...
aber zurueck auf anfang ..in salta musste ich doch ein teueres ticket kaufen um ueber die grenze zu kommen und es ging dann auch frueh los...eigentlich haette ich mein bett in dieser nacht gar nicht gebraucht weil wir haben bis um 4 uhr geschnattert und um 5 uhr kam der bus..naja das war es mir aber wert der schlafverlust...und mit dem bus kamen sie auch ..tito und vito..die beiden fahrer ...grenzueberquerrer was auch immer und wollten gleich erstmal nen kuesschen um 5 uhr...verstauten mein gepaeck und waehrend ich mich zu den anderen im bus setzte wurde laut ueber meinen namen diskutiert und woher denn die chica bonita wohl kommt..ploeztlich geschrei..ich hatte mich aus versehen auf den falschen platz gesetzt und sie bruellten meinen namen und so laut und damit ganz salta wach..eigentlich wollte ich genervt sein aber irgendwie waren die so herzig das ich mich nur schnell umsetzte und dabei feststellte, das die sitze fuer 12 h doch sehr eng waren...hm als beide fahrer dann in den bus kamen, sagte ich so aus spass in spanisch das chica bonita zu gross ist fuer den bus,...na da habe ich was angestellt...sofort durfte ich mich nach vorne setzen auf den besten platz und der 2. fahrer setzte sich auf die kuehlbox und wollte sich auf keinen fall mehr davon abbringen lassen...weil das war mir dann schon peinlich...und weiter wurde ueber mich diskutiert so das auch bald der ganze bus wusste woher ich kam usw. herje...aber es ist dann noch richtig schoen geworden..obwohl die fahrt sehr anstrengend war ..es geht deutlich ueber 4500m aber die beiden jungs rissen sich fast beide beinchen aus, um mir jeden wunsch von den lippen abzulesen...es war einfach zum bruellen..sie uebertrafen sich gegenseitig mir alles auf der fahrt von der umgebung zu erklaeren, ueber die indianer und inkatrails zu berichten...und ich wollte doch so gern schlafen...das hat man nun von blauen augen und blonden haaren...und ein bischen charming..zumindestens habe ich viele interessante dinge erfahren und unglaublich viel gelacht...
an der grenze angekommen war das dann doch schon alles sehr spannend weil die chilenen sehr streng sind mit den dingen die du mit ins land bringen darfst..keine fruechte..usw. was ich jetzt auch verstehe...denn schliesslich haben sie aufgrund eines natuerlich korridors keine fruchtfliegen, reblaus oder andere schaedlinge und muessen deswegen das obst und gemuese nicht spritzen..mir war blos mulmig wegen der homoepathischen kraeuter und den anderen getrockneten pflanzen die ich noch von meinem schamanen bei mir hatte..aber gut versteckt und trotz hund und ausfuehrlicher gepaeckkontrolle wurde das nicht gefunden...zum glueck habe ich spaeter erst von den hohen geldstrafen erfahren...
tito und vito verabschiedeten mich schweren herzens und nicht ohne 3x zu fragen was ich im langweiligen chile will... und beide schrieben mir ihre handynummer auf, sollte ich jemals ein problem haben...da fuehlt frau sich schon sehr aufgehoben...
weiter ging es dann noch 2 h bis san pedro de atacama..in die trockenste wueste der welt...mit blick auf die anden und diverse vulkane...unglaublich beeindruckend..fotos folgen..
so, was ich dort erlebt habe..welche schoenen touren ich machte...folgt im naechsten bericht...dort feierte ich auf jeden fall mit tollen menschen in meinen geburtstag und bin aber heute morgen zu einem chilenisch-schweizerischen medizinischen kongress nach santigo de chile geflogen...zu dem ich von einem schweizer paar eingeladen wurde, die ich spontan in san pedro getroffen habe...sehr interessant alles und als ich nach einem unglaublichen chaos endlich irgendwie dort eintraf, gab es ein staendchen und ne torte fuer mich...ihr seht ik bin gut aufgehoben...
im augenblick bin ich im haus bei einer sehr netten chilenin untergebracht und erfahre alles ueber santigo...
so noch schnell zu den plaenen...von hier aus werde ich bis ushuaia an der chilenischen kueste durch die nationalparks machen um dann am 22 februar mich betty in montevideo zu treffen ...die mich zu meiner grossen freude besuchen kommt und bis zum 14. maerz mit mir rumreist...juhu
1978 km bis buenos aires im wendekreis des steinbocks
05. Januar 2009 20:30, geschrieben von peggypfeiffer, Kategorien [ Allgemein ][ (8) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
..so da habe ich silvester nicht in cafayate verbracht wie urspruenglich berichtet sondern bin dann noch kurz entschlossen abends um 19 uhr nach salta weiter da es am naechsten tag kein bus gehabt haette...und dann fuer 3 tage in cafayate bleiben hatte ich keine lust denn leider ist mir dort das handy vom bett weggestohlen worden...nehme an das war jemand vom personal...sehr aergerlich zum glueck war die argentische sim-karte drin..die schweizer habe ich noch aber jetzt fehlt mir ein wecker..u.a. und einige nummern..grgrgr..naja das gehoert eben zu suedamerika..bin ja froh das es "nur" das handy war...in salta angekommen war ich mit 2 deutschen jungs, konstantin und simon, zusammen ins hostal wo wir dann andere deutsche, jan, robby und den mexikaner alfredo trafen und 0 uhr zur plaza gingen zum anstossen....es war noch eine lustige nacht...
ab dem 2 januar mietete ich mit simon und konstantin ein auto um den norden zu erkunden...und ich muss sagen das war eine wunderbare idee...ich bin ueber einen pass bis auf ueber 3800m hoehe an die bolivianische grenze gefahren und damit war ich dann laut hinweisschild 1978 km von buenos aires entfernt...habe dortschweren herzens die jungs abgesetzt und konnte auf dem rueckweg erneut die atemberaubende landschaft geniesen ...die quebrada von humahuaca ist einfach umwerfend, hoffe ich schaffe es noch die fotos fuer euch hochzuladen...die gegend wurde um 2003 von der unesco zum welterbe der menschheit erklaert...die berge haben durch die mineralien, wind , regen usw teilweise7-9 verschieden farbige ablagerungen...die schlucht diente schon den urvoelker vor den inkas als korridor bzw. als passage um von einem ort zum anderen zu ziehen...alte inkatrails und siedlungen sind aber auch ueberall zu finden und das wichtigste die quebrada liegt im wendekreis des steinbocks...das heisst am 21.dezember steht die sonne hier immer genau senkrecht am himmel...lach und deswegen habe ich mich hier so wohl gefuehlt..da musste ich erstmal in humahuaca uebernachten auf 3000 meter.
am nachsten tag fuhr ich weiter richtung salta mit vielen stopps fuer fotos und hielt zufaellig an in purmamarca..denn regula hatte mir zum glueck einige toole tipps aufgeschrieben..und dort in der naehe sollte ein unbedingt sehenswerter salzsee sein..mit robby und jan wollte ich mich eigentlich via internet verabreden aber das war in den kleinen oertchen in den bergen nicht moeglich..aber waehrend ich so richtung marktplatz schlenderte und mir den kopf zerbrach wie ich wohl den weg dahin ohne karte finde..da sassen sie gemuetlich im schatten und ueberlegten auch gerade wie sie wohl an den salzsee gelangen ...na das war ja ein mal ein schoener zufall...mit hilfe einer ecuador. amiga erhielten wir eine wegbeschreibung und los ging es...traumhaft, die fahrt dahin, der see, alles.... ein perfekter tag, perfektes wetter..was moechte man mehr...leider mussten wir uns danach trennen auch wenn es uns sehr schwer fiel..denn durch fury in the slaughterhouse, eine band die aus der heimatstadt von jan und robby kommt..die wir gemeinsam hörten auf dem rückweg und ich auch noch fan der band bin..war der abschied doppelt schwer.... denn auch die 3 wollten nach bolivien weiter und ich fuhr danach zurueck nach salta, wo ich die schlechte nachricht bekam das alle bustickets fuer die naechsten 2 wochen in richtung chile ausverkauft waren.....wat fuer nen mist..der abend endete mit zuviel rotwein und dem beschluss in meiner verzweiflung am naechsten tag nach cachi weiterzufahren....tja wat soll ich jetzt machen...es gibt leider nur noch die teuere variante im rahmen einer tour ueber ein reisebuero und nicht mit den oeffentlichen...
am liebsten wuerde ich ja mit dem auto fahren habe von 2 gigantischen paessen gelesen....aber da braucht es 2x 30liter ersatzkanister benzin und mindestens 2 ersatzreifen...die gehen wohl ueber 6000 meter...jami aber man kann kein mietwagen in chile einfuehren und alleine..ist das wohl ein bischen heikel...




